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das Erbrecht in Oldenburg

Das Erbrecht umfasst in formaler Hinsicht alle Rechtsvorschriften, die mit dem Vermögensübergang nach einem Todesfall zu tun haben. Gleichermaßen beschreibt der Begriff das grundgesetzlich geschützte Recht, Eigentumsverfügungen für den Todeseintritt zu treffen sowie selbst Begünstigter solcher Verfügungen zu werden, also zu erben. Der Staat überlässt den Bürgern weitgehend die Verfügungsmacht über ihr Vermögen auch über den Tod hinaus. In einigen Bereichen trifft das Gesetz unter anderem ausgleichende Regelungen (Pflichtteilsansprüche), setzt formale Bedingungen (eigenhändiges oder notarielles Testament) oder bestimmt die Erbfolge für den Fall, dass der Erblasser vor seinem Tod keine eigenen Verfügungen getroffen hat. Das Erbrecht ist eine komplexe Rechtsmaterie, die auch Bezüge zu weiteren Rechtsgebieten wie dem Steuerrecht aufweist. Deshalb ist in erbrechtlichen Angelegenheiten stets kompetente rechtsanwaltliche Beratung gefragt.

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Was ist beim Erbrecht zu beachten?

Typische erbrechtliche Themenkomplexe

Rund um das Thema Erbe ergeben sich für rechtliche Laien oft komplizierte und tatsächliche Fragestellungen. Beispielsweise erben mehrere Personen nebeneinander und finden sich in einer rechtlich komplexen Erbengemeinschaft wieder.

Andere Menschen machen sich Gedanken darüber, ob sie eine Erbschaft annehmen oder ausschlagen sollen. Dabei ist Ihnen oft nicht bewusst, dass sie sich mit dieser Entscheidung nicht allzu lange Zeit lassen können, weil sie nur sechs Wochen Zeit haben, das Erbe auszuschlagen.

Bei Unternehmern geht es um die Rechtsnachfolge in ihrem Betrieb, die erbrechtliche und wirtschaftliche Bezüge hat. Wieder andere Menschen beschäftigt die Frage, wie sie ihr Vermögen nach ihrem Tod auf potentielle Erben verteilen können und welche möglichen Gestaltungen getroffen werden können.

Da das Erbrecht auch gewisse formale Bedingungen setzt, können sich ohne anwaltliche Begleitung in diesem Bereich viele Fehlerquellen auftun, die sogar zur Unwirksamkeit der einen oder anderen letztwilligen Verfügung führen können.

Das Testament und andere erbrechtliche Gestaltungen

Seriösen Schätzungen zufolge treffen rund zwei Drittel aller deutschen Bürger keine eigene letztwillige Verfügung vor ihrem Todesfall, so dass die gesetzliche Erbfolge eintritt. Es lässt sich nur im Einzelfall entscheiden, ob eine eigene erbrechtliche Gestaltung die bessere Variante ist oder der Erblasser mit der gesetzlichen Erbfolge zufrieden sein kann.

Für die Erben selbst ist es immer einfacher, wenn eine explizite letztwillige Verfügung des Erblassers vorliegt. Das beugt Auseinandersetzungen unter den Erben vor und bewahrt viele auch vor einer Erbengemeinschaft, die ihrerseits komplizierte Abwicklungsfragen aufwirft.

Die wichtigsten letztwilligen Gestaltungen im Erbrecht sind das Testament, der Erbvertrag und vielfach als Teil dieser möglichen Verfügungen das Vermächtnis. Während es sich bei dem Testament um eine zunächst einseitige Willenserklärung des potentiellen Erblassers handelt, wird der Erbvertrag zwischen dem Erblasser und mindestens einer weiteren Person geschlossen. Das Testament kann eigenhändig oder notariell errichtet werden, während der Erbvertrag immer beurkundungspflichtig ist. Das Vermächtnis ermöglicht letztwillige Verfügungen an Personen, die nicht Erbe werden.

Lassen Sie sich über die weiteren Möglichkeiten von letztwilligen Verfügungen konkret zu Ihrem einzelnen Fall anwaltlich beraten. Sie gehen somit sicher, dass alle Formalien eingehalten werden und Ihre Verfügungen auch tatsächlich Ihren letzten Willen realisieren. Die individuelle anwaltliche Beratung gewährleistet auch, dass Pflichtteilsansprüche nicht vergessen werden.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Eng verzahnt mit letztwilligen Verfügungen sind die Themenbereiche Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Hier geht es primär um die Vermögens- und Personensorge sowie die Handlungsfähigkeit in Situationen, in denen der Verfügende zwar noch lebt, aber an der Artikulation und Ausübung seines eigenen Willens durch äußere Umstände gehindert ist. Um auch in dieser Lage sicherzustellen, dass im eigenen Sinne gehandelt wird, können Vertrauenspersonen aus dem engeren Umfeld bevollmächtigt werden, diesem Willen des Verfügenden Beachtung zu verschaffen. Form und Inhalt dieser Verfügungen sind ebenfalls komplexer Natur. Damit sie rechtswirksam sind und es auch bleiben, empfiehlt sich auch dabei kompetente Beratung durch eine erfahrene Rechtsanwältin.

Was kann Ihre Rechtsanwältin im Erbrecht noch für Sie tun?

Ihre Rechtsanwältin unterstützt Sie nicht nur bei letztwilligen Verfügungen, Patientenverfügungen oder Vorsorgevollmachten. Sie vertritt Sie außerdem in allen erbrechtlichen gerichtlichen und außergerichtlichen Auseinandersetzungen, zum Beispiel über Pflichtteilsansprüche, bei Erbenauseinandersetzungen und Testamentsanfechtungen. Dabei findet sie durch die tägliche Auseinandersetzung mit erbrechtlichen Fragestellungen kluge und praxisorientierte Lösungen für jedes erbrechtliche Anliegen.

Rechtsanwalt Oldenburg Begenat Familienrecht

Über mich

Rechtsanwältin Christina Begenat absolvierte ihr Studium an der Westfälischen- Wilhelms- Universität in Münster. Im Jahr 2003 erlangte sie ihre Anwaltszulassung. Seit Juni 2006 ist sie Fachanwältin für Familienrecht.

Gremien- und Dozententätigkeit:

Dozentin am Institut für Anwaltsrecht an der Universität Bielefeld, Veranstaltungen zum Thema Unternehmsnachfolge im Erbfall Veranstaltungen zum Thema Sicherung des Betriebsvermögens bei Scheidung

Rechtsanwalt Oldenburg Begenat Familienrecht DAV

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